IT-Berufe

IT-Berufe

IT-Berufe bis 2019 (alte Verordnung)
An unserer Schule gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich in der IT-Branche zu spezialisieren und entsprechend die Ausbildung auszulegen.

Fachinformatiker/Fachinformatikerin
FachinformatikerInnen setzen fachspezifische Anforderungen der Kunden in komplexe Hard- und Softwaresysteme um. Sie analysieren, planen und realisieren informations- und telekommunikationstechnische Systeme, modifizieren bestehende Anlagen oder führen neue ein. Kunden und Benutzern stehen sie für die fachliche Beratung, Betreuung und Schulung zur Verfügung. Es werden zwei Fachrichtungen unterschieden.

Fachrichtung Anwendungsentwicklung
Die Fachinformatiker dieser Fachrichtung planen anforderungsgerechte kundenspezifische Softwarelösungen. Sie kennen sich auch mit Software-Engineering und Software-Entwicklung aus und nutzen die gesamte Breite der aktuellen IT-Technologien bis hin zu Multimedia-Anwendungen. Als Projektmitarbeiter beurteilen sie die Rahmenbedingungen und die betrieblichen Prozesse in den Abteilungen der Kunden und bieten z.B. durch Modifikation bestehender Anwendungen, Detailoberflächen oder Entwicklung von Bedienoberflächen anforderungsgerechte Lösungen an.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Fachrichtung Systemintegration
Der schulische Teil für diese Fachrichtung wird in Lüneburg von der Georg-Sonnin-Schule (BBS II) übernommen.

Informatikkaufmann/Informatikkauffrau
Informatikkaufleute analysieren Geschäftsprozesse ihrer Branche, mit Blick auf die Einsatzmöglichkeiten der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Technik), und arbeiten an Entwicklungsprojekten mit. Zu den Aufgabengebieten gehören die Koordination und Administration von IuK-Systemen sowie die Vermittlung zwischen den Anforderungen der Fachabteilungen auf der einen und IuK-Realisierung auf der anderen Seite.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Informations- und Telekommunikations-System-Kaufmann/-frau
IT-Systemkaufleute werden in Unternehmungen der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Technik) beschäftigt. Sie informieren und beraten Kunden bei der Konzeption kompletter Lösungen der IuK-Technik und stehen für die Kunden als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung. Sie leiten Projekte in kaufmännischer, technischer und organisatorischer Hinsicht, wie die Einführung und Erweiterung einer IT-Infrastruktur von ersten Beratungen bis zur Übergabe an die Anwender. Angebote erstellen, Finanzierungen anbieten und Nachkalkulationen berechnen gehören ebenfalls zu diesem vielseitigen Berufsbild.
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
IT-Berufe (nach Neuordnung)
Seit dem 1. August 2020 gilt die Neurodnung für die IT-Berufe.


An den BBS1 Lüneburg werden von den vier Ausbildungsberufen mit nunmehr vier Fachrichtungen die folgenden unterrichtet.


  • Fachinformatiker/-in – Fachrichtung Anwendungsentwicklung
  • Fachinformatiker/-in – Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse (nur in den ersten beiden Ausbildungsjahren)
  • Kaufmann/Kauffrau für IT-System-Management
  • Kaufmann/Kauffrau für Digitalisierungsmanagement (nur in den ersten beiden Ausbildungsjahren)



Fachinformatiker*innen in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung

projektieren und entwickeln Softwarelösungen und berücksichtigen dabei wichtige Aspekte wie Informationssicherheit, Bedienbarkeit, Performance, Effizienz und vieles mehr. Bei der Entwicklung werden viele Methoden verwendet, die Agilität und Vernetzung berücksichtigen und viele Disziplinen mit einbeziehen. Auch die Auswahl passender Programmierparadigmen, -sprachen und -umgebungen spielt einen wesentliche Rolle.



Kaufleute für IT-System-Management sind in der IT-Branche und branchenübergreifend tätig. Sie vermitteln oftmals zwischen kaufmännischen und technischen Ansprechpartnern und sind für die Beschaffung, den Vertrieb, die Administration von IT-Systemen sowie die Betreuung ihrer Anwender zuständig.


Kaufleute für Digitalisierungsmanagement

sind ebenfalls in der IT-Branche und branchenübergreifend tätig und vermitteln oftmals zwischen kaufmännischen und technischen Ansprechpartnern.Ihr Schwerpunkt liegt jedoch in der Digitalisierung, Optimierung und Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen und -modellen. Sie beschäftigen sich mit Daten und Prozessen aus einer ökonomisch-betriebswirtschaftlichen Perspektive und machen Informationen und Wissen verfügbar, um aus der zunehmenden Digitalisierung wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.